Fasten II - nicht länger beherrscht vom Fleisch
Gott hat ein Ziel für unseren Körper.
Seit dem Erlösungswerk Jesu hat unser Körper eine göttliche
Bestimmung bekommen.
6 Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes
aber Leben und Frieden;
7 weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn
sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, sie kann das auch nicht.
8 Die aber, die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
(Röm 8, 6-8)
Das Gesetz von Leben und Frieden herrscht in deinem Geist.
Das Gesetz von Sünde und Tod herrscht in deinem Leib/Körper.
In Vers 10 sehen wir jetzt auch die Wahrheit, in die unser Körper
durch Jesus hineingesetzt worden ist.
10 Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde
wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat,
in euch wohnt, so wird er, der Christus Jesus aus den Toten auferweckt
hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen wegen seines in euch
wohnenden Geistes.
(Röm 8, 10-11)
Vers 11 bezieht sich auf die Zukunft. Hat ein Mensch Jesus angenommen,
so ist sein Geist völlig neu geworden, die Seele (Gefühl,
Wille, Verstand und Intellekt) kann erneuert werden durch Gottes Wort.
Der Leib jedoch nicht! Er wird eines Tages komplett ausgetauscht gegen
den Auferstehungsleib.
Vers 10 ist der derzeitige Status und gilt nur für den "in
Christus".
Buddha kann dies nie umsetzen, er nimmt vielleicht etwas ab und das
war es dann. Gandhi konnte dies nicht umsetzen, denn es gilt nur für
den Christen.
Der Leib ist tot. Er hat nicht mehr das Recht, den Menschen zu beherrschen.
12 So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib,
daß er seinen Lüsten gehorche;
13 stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung
als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur
Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen
der Gerechtigkeit.
14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr
seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.
(Röm 6, 12-14)
Der Körper mit dem Gesetz von Sünde und Tod soll nun nicht
mehr in unserem Leben herrschen.
Vor dem Erlösungswerk Christi wollte ein Mensch vielleicht das
Gute tun, vollbrachte jedoch das Böse. Er hatte keine Möglichkeit,
frei von der Sünde oder der Herrschaft der Sünde zu leben.
Wir sind frei von dem Zwang, zu sündigen.
Wir sind frei von dem Zwang, sündigen zu müssen.
Wir sind frei davon, uns vom Fleisch beherrschen zu lassen.
16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Lust des
Fleisches nicht erfüllen.
17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen
das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht
das tut, was ihr wollt.
18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter
Gesetz.
19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit,
Ausschweifung,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche,
Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen,
21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen
sage ich euch im voraus, so wie ich vorhersagte, daß die, die
so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.
22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.
23 Gegen diese ist das Gesetz nicht [gerichtet].
24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt
den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
25 Wenn wir durch den Geist leben, so laßt uns durch den Geist
wandeln.
(Gal 5, 16-25)
Wie schon gesagt, der Körper beinhaltet nicht wie unser Geist
das Leben Gottes. Auch können wir ihn nicht erneuern oder verbessern
(wie die Seele). Wir erwarten den Austausch gegen unseren Auferstehungsleib.
Dieser wird nicht mehr in der Lage sein, zu sündigen und in dem
Auferstehungsleib herrscht dann das Gesetz von Leben und Frieden.
Wir können den Leib nur kreuzigen - sprich, beschneiden in seiner
Macht, den Geist zu beherrschen und zu dominieren - durch FASTEN.
12 So sind wir nun, Brüder, nicht dem Fleisch Schuldner, um
nach dem Fleisch zu leben;
13 denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben, wenn
ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet
ihr leben.
14 Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne
Gottes.
15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wieder
zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in
dem wir rufen: Abba, Vater!
16 Der Geist selbst bezeugt [zusammen] mit unserem Geist, daß
wir Kinder Gottes sind.
17 Wenn aber Kinder, so auch Erben, Erben Gottes und Miterben Christi,
wenn wir wirklich mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.
(Röm 8,12-17)
Stell dir vor, du stehst auf einer 1 Meter hohen Glaubensmauer und
bist vielleicht selbst ein Hüne oder eine Hünin ;-) von 2
Metern Körperlänge. Nun steht jedoch vor dir eine 5 Meter
hohe Mauer deines Fleisches. Auf der anderen Seite sind die guten Dinge
Gottes, die er für dich hat. Sie sind bereits da für dich.
Gott sagt: "Bediene dich, ich gebe dir gerne - es ist genug da!"
Er ist ja der willig Gebende, der nichts vor seinen Kindern zurückhält.
ABBA, VATER!
Er redet kontinuierlich mit dir und will stets gemeinsam mit dir
Gutes erleben. Er sehnt sich nach Zeit mit dir.
Die Mauer des Fleisches begrenzt deine Sicht (es gibt auch noch die
Mauer deiner unerneuerten Seele, die ist aber gerade nicht unser Thema).
Du hörst Gott schlecht durch die Mauer. Scheinbar redet ER gar
nicht mit dir.
Oft wird dir vom Fleisch vorgegaukelt, manchesmal mit geistlich klingenden
Worten, dass du das Richtige tust und zufrieden mit deinem Leben mit
Gott sein kannst. "Wer hört schon die Stimme des Herrn regelmäßig?"
oder "Gott hat auch nicht soviel Zeit, um sich um dich zu kümmern".
Eines der größten Probleme der Christen ist es, sich von
ihrem Gott nicht geliebt zu fühlen. Gott der Herr, aber nicht Gott
der Papa. Hier in diesem Bereich hat der Teufel ganze Arbeit geleistet.
Sprayer des Fleisches haben auf die Mauer ein schönes Bild der
Zufriedenheit gesprüht. Mein Leben ist doch o.k.
Ab und an fragst du dich, was ist da nur in dir, das sich nicht um
Menschen in Not kümmert, noch nicht einmal um Geschwister im Herrn.
Warum interessiert es dich nicht, für Kranke zu beten und Menschen
von Jesus zu erzählen? Wo kommt soviel Angst und Menschenfurcht
her, Jesus zu leben?
Diese positiven Gedanken könnten Hunger produzieren, doch sind
oft nur kurz da.
Selten gelingt es dir, so hoch zu springen, dass du einen Blick über
diese Mauer werfen kannst, um etwas von dem Guten zu erhaschen, was
dahinter für dich liegt.
Doch nun genug! Du willst mehr! Das Fleisch soll nicht mehr länger
in deinem Leben herrschen!
Durch Gebet und Fasten tritt mehr und mehr die bereits festgelegte
biblische Wahrheit in Kraft.
10 Ist aber Christus in euch, so ist der Leib zwar tot der Sünde
wegen, der Geist aber Leben der Gerechtigkeit wegen.
14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn
ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.
(Röm 6, 10 + 14)
Die Mauer wird Stein für Stein abgetragen. Parallel erhebt sich
die Mauer des Glaubens, auf der du stehst. Mehr und mehr siehst du die
andere Seite.
Und es erscheint, als würde Gott plötzlich, nach einem weiteren
Jahr, endlich mit dir reden. Es scheint, je weiter du gehst, desto mehr
redet Gott mit dir. NEIN!
Gott hat die ganze Zeit zu dir geredet und Segen bereitgehalten. Du
hast Ihn nicht gehört und gesehen. Jetzt bist du endlich an der
Position, um zu hören und zu sehen.
Mein Fasten bewegt nicht Gott. Er ist nicht blockiert. Mein Fasten
bewegt mich!
Ich höre ihn. Ich erlebe Segnungen. Ich kann sogar zum Segen
sein.
Nicht Gott muss seine Gelenkschmerzen überwinden und in Wallung
kommen, damit wir in Deutschland endlich eine Bewegung des Geistes haben.
Wir müssen uns bewegen - hinein in IHN.
Da liegt der große Unterschied zum alten Testament. Dort gab
es keine Position - keine Wahrheit für den Körper, die umgesetzt
werden konnte.
Wir werden noch viel aus dem alten Testament lernen, doch wenn es dort
heißt "dass ihr eure Stimme in der Höhe zu Gehör
brächtet", so haben wir dieses Problem nicht! Wir müssen
unsere Stimme nicht erst bei Gott zu Gehör bringen! Er will dich
hören, Er hört dich und ist auch in keinster Weise schwerhörig!
Er ist der liebende Vater und hört sein Kind!
Fasten bewirkt nicht, dass Gott in der Höhe endlich meine Stimme
hört.
Fasten bewirkt, dass ich hier auf der Erde (in der Tiefe) endlich
Seine Stimme höre.