Fasten III - auch etwas für dich
Wir handeln also mit unserem Unglauben.
- Gebet bewirkt, dass Leben und Frieden herausgebracht, ausgeübt
und verbreitet werden.
Leben bedeutet das Leben in göttlicher Qualität (griech.
zoe) - Menschen in der Hölle sind nämlich auch lebendig, wir
reden jedoch von dem Zoe Leben Gottes.
- Fasten bewirkt, dass der Körper mit dem Gesetz von Sünde
und Tod tot ist. Tot darin, den Geist zu dominieren.
Hast du in den letzten Tagen gesündigt? Die Antwort ist sicher
"ja".
Wolltest du sündigen? Nein?
Dies war der Hauptkampf des Paulus - der Kampf mit seinem Fleisch.
Schauen wir uns einen weiteren Text aus Gottes Wort an.
33 Sie aber sprachen zu ihm: Warum fasten die Jünger des Johannes
oft und verrichten Gebete, ebenso auch die der Pharisäer; die deinen
aber essen und trinken?
34 Jesus aber sprach zu ihnen: Ihr könnt doch nicht die Hochzeitsgäste
fasten lassen, während der Bräutigam bei ihnen ist?
35 Es werden aber Tage kommen, und dann, wenn der Bräutigam von
ihnen weggenommen sein wird, in jenen Tagen werden sie fasten.
36 Er sagte aber auch ein Gleichnis zu ihnen: Niemand schneidet einen
Flicken von einem neuen Kleid und setzt ihn auf ein altes Kleid; sonst
wird er sowohl das neue zerschneiden, wie auch der Flicken von dem neuen
zum alten nicht passen wird.
37 Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche; sonst wird
der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird
verschüttet werden, und die Schläuche werden verderben;
38 sondern neuen Wein füllt man in neue Schläuche.
39 Und niemand will, wenn er alten getrunken hat, neuen, denn er spricht:
Der alte ist milde.
(Lk 5, 33-39)
Oft hört man Aussagen wie: "Ich glaube nicht, dass ich fasten
muss. Ich bete lieber oder studiere das Wort, denn Fasten ist unangenehm
und gefährlich für den Körper." Ich denke, wir sollten
unsere Einstellung überprüfen.
Wir erinnern uns an das Erlösungswerk und die positionelle Wahrheit,
die wir jetzt für unseren Körper umsetzen können. Während
der Bräutigam bei ihnen war, gab es keinen Grund zu fasten. Jetzt
schon!
35 Es werden aber Tage kommen, und dann, wenn der Bräutigam
von ihnen weggenommen sein wird, in jenen Tagen werden sie fasten.
Diese Tage sind unbestritten da. In diesen Tagen werden wir fasten,
sagt Jesus. In Vers 36 beginnt kein neues Thema. Jesus ist nicht wirr
und hüpft in seiner Lehre von Vers zu Vers, von Thema zu Thema.
Hier geht es immer noch um Fasten.
Fasten bringt den (alten) Körper (Schlauch/Kleid) zu seiner Wahrheit
= Tod. Tod seiner Kraft, den Dingen des Geistes zu schaden oder diese
zu zerstören.
Denn eines ist klar, für neuen Wein braucht man einen neuwertigen
Schlauch.
Ein geopferter Leib (tot) bedeutet für Gott, dass dieser Leib
"wie neu" ist. Er hindert den Geist nicht und lähmt dich
nicht, Ihm zu folgen.
Fasten stärkt ihn (gemäß den Anforderungen Gottes),
während wir auf den verherrlichten Auferstehungsleib warten. Fasten
macht ihn für Gott "wie neu" - fähig, die Auferstehungskraft
zu tragen.
"Wie neu" oder "brauchbar" für Gott bedeutet
tot.
Ein noch lebendiger Körper streitet gegen den Geist und das Gesetz
von Leben und Frieden. Ein untergeordneter Körper ist ein von Gott
benutzbares Instrument - der Tempel für den Geist.
16 Wenn ihr aber fastet, so seht nicht düster aus wie die Heuchler;
denn sie verstellen ihre Gesichter, damit sie den Menschen als Fastende
erscheinen. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.
17 Wenn du aber fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Gesicht,
18 damit du nicht den Menschen als ein Fastender erscheinst, sondern
deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der im Verborgenen
sieht, wird dir vergelten.
19 Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rost zerstören
und wo Diebe durchgraben und stehlen;
20 sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost
zerstören und wo Diebe nicht durchgraben noch stehlen;
21 denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.
(Mt 6, 16-21)
Seltsamerweise sind gerade die in Mt 6 aufgeführten 3 Themen,
für die es himmlische Belohnung direkt vom Vater gibt, in der heutigen
Gemeinde kaum zu finden und werden stiefmütterlich behandelt. Gebet
- Fasten - Geben sind ihre Namen.
Wir fasten vor Gott. Wir sehen gut aus dabei. Natürlich können
wir erwähnen, dass wir fasten. Aber zwischen erwähnen und
angeben ist ein großer Unterschied. Wenn mich jemand zum Essen
einladen will, muss ich ehrlich antworten. Lügen (ich habe gar
keinen Hunger), um ein Fasten zu verbergen, ist bestimmt nicht Gottes
Weg.
Wir fasten nicht, um Menschen zu gefallen oder zu beeindrucken oder
um etwas von Menschen zu erhalten. Wenn doch, dann hast du bereits deinen
Lohn erhalten, die Anerkennung von Menschen eben. Wir fasten vor Gott
- um uns nicht mehr vor unserem Fleisch zu verstecken und Gott treu
zu sein. Er ist nun für die Belohnung zuständig.
21 Und ich rief dort, am Fluß Ahawa, ein Fasten aus, damit
wir uns vor unserem Gott demütigten, um von ihm einen geebneten
Weg zu erbitten für uns und für unsere Kinder und für
alle unsere Habe
(Esra 8, 21)
Fasten ist eine Form der Unterordnung vor Gott. Sein Wort sagt uns,
zu fasten. Der Nutzen ist offensichtlich, Gott belohnt mich.
1 Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt,
um von dem Teufel versucht zu werden;
2 und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte
ihn schließlich.
3 Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn
bist, so sprich, daß diese Steine Brote werden.
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: `Nicht von Brot
allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den
Mund Gottes ausgeht.
5 Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellt ihn
auf die Zinne des Tempels
6 und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab;
denn es steht geschrieben: `Er wird seinen Engeln über dir befehlen,
und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa
deinen Fuß an einen Stein stößt.
7 Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: `Du sollst den Herrn,
deinen Gott, nicht versuchen.
8 Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt
ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit
9 und spricht zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen
und mich anbeten willst.
10 Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben:
`Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.
11 Dann verläßt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei
und dienten ihm.
(Mt 4, 1-11)
Bei Jesus' Fasten sehen wir verschiedene Dinge.
- Er tat es
- Manchesmal kommen vielfältige Versuchungen, wenn man fastet
- Er hat uns mit Hilfe versorgt
Zu 1
Er ist unser Beispiel. Er hatte einen Körper, mit dem er sich herumschlagen
musste. Unsere Versuchungen und Schwierigkeiten sind Ihm nicht fremd.
Zu 2
Was würdest du tun, wenn jemand versucht, dich zu töten? Nehmen
wir an, jemand würgt dich. Stehst du still da und lässt es
geschehen? NEIN!
Du wehrst dich. Du wendest jeden Trick an, um wieder Herr der Lage zu
sein.
Nun, dein Leib mag es nicht, wenn du ihn kreuzigst und die Werke deines
Fleisches abtötest. Das ist in Ordnung - wir tun es dennoch.
Um dies noch besser zu verstehen, gehen wir kurz zu einer anderen Stelle.
14 Der Sämann sät das Wort.
15 Die an dem Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird
und, wenn sie es hören, sogleich der Satan kommt und das Wort wegnimmt,
das in sie hineingesät worden ist.
16 Und ebenso sind die, die auf das Steinige gesät worden sind,
die, wenn sie das Wort hören, es sogleich mit Freuden aufnehmen,
17 und sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind [Menschen] des Augenblicks;
wenn nachher Drangsal oder Verfolgung um des Wortes willen entsteht,
ärgern sie sich sogleich.
18 Und andere sind die unter die Dornen Gesäten, es sind die, die
das Wort gehört haben,
19 und die Sorgen der Zeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden
nach den übrigen Dingen kommen hinein und ersticken das Wort, und
es bringt keine Frucht.
20 Und die auf die gute Erde Gesäten sind jene, die das Wort hören
und aufnehmen und Frucht bringen: dreißig- und sechzig- und hundert[fach].
21 Und er sprach zu ihnen: Kommt etwa die Lampe, damit sie unter den
Scheffel oder unter das Bett gestellt wird? Nicht damit sie auf das
Lampengestell gestellt wird?
22 Denn es ist nichts verborgen, das nicht offenbar gemacht wird, auch
ist nichts geheim geworden, das nicht ans Licht kommen wird.
23 Wenn jemand Ohren hat zu hören, der höre!
24 Und er sprach zu ihnen: Seht zu, was ihr hört; mit welchem Maß
ihr meßt, wird euch gemessen werden, und es wird euch hinzugefügt
werden.
25 Denn wer hat, dem wird gegeben werden; und wer nicht hat, von dem
wird auch, was er hat, genommen werden.
(Mk 4, 14-25)
Steine und Dornen sind bereits da! Und die Lampe offenbart Gutes und
Schlechtes. Das Wort soll Frucht bringen. Du musst abrechnen mit den
Dornen und Steinen und dunklen Ecken in deinem Leben, denn sie hindern
das Wort daran, in deinem Leben Frucht zu bringen.
Zu 3
Er gab uns sein Wort.
Er gab uns Gebet.
Er gab uns die Möglichkeit, zu fasten.
Wir sollen im Leben herrschen, durch den Einen, Jesus Christus.