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Fasten IV - ein Lebensstil

3 Warum fasten wir, und du siehst es nicht, demütigen [wir] uns, und du merkst es nicht? - Siehe, am Tag eures Fastens geht ihr euren Geschäften nach und drängt alle eure Arbeiter.
4 Siehe, zu Streit und Zank fastet ihr und, um mit gottloser Faust zu schlagen. Zur Zeit fastet ihr nicht [so], daß ihr eure Stimme in der Höhe zu Gehör brächtet.
5 Ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe, etwa wie dies: Ein Tag, an dem der Mensch sich demütigt? Seinen Kopf zu beugen wie eine Binse und sich [in] Sacktuch und Asche zu betten? Nennst du das ein Fasten und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag?
6 Ist nicht [vielmehr] das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Ungerechte Fesseln zu lösen, die Knoten des Joches zu öffnen, gewalttätig Behandelte als Freie zu entlassen und daß ihr jedes Joch zerbrecht?
7 [Besteht es] nicht [darin], dein Brot dem Hungrigen zu brechen und daß du heimatlose Elende ins Haus führst? Wenn du einen Nackten siehst, daß du ihn bedeckst und daß du dich deinem Nächsten nicht entziehst?
8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird schnell sprossen. Deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen, die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein.
9 Dann wirst du rufen, und der HERR wird antworten. Du wirst um Hilfe schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du aus deiner Mitte fortschaffst das Joch, das Fingerausstrecken und böses Reden
10 und [wenn du] dem Hungrigen dein Brot darreichst und die gebeugte Seele sättigst, dann wird dein Licht aufgehen in der Finsternis, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.
11 Und beständig wird der HERR dich leiten, und er wird deine Seele sättigen an Orten der Dürre und deine Gebeine stärken. Dann wirst du sein wie ein bewässerter Garten und wie ein Wasserquell, dessen Wasser nicht versiegen.
12 Und die von dir [kommen], werden die uralten Trümmerstätten aufbauen; die Grundmauern vergangener Generationen wirst du aufrichten. Und du wirst genannt werden: Vermaurer von Breschen, Wiederhersteller von Straßen zum Wohnen.

(Jes 58, 3-12)

Fasten bewegt dich. Das Fasten, an dem der Herr gefallen hat, ist ab Vers 6 beschrieben. Weg mit der Begrenzung, die auf unserem Leben liegt, hinein in ein Leben, bei dem uns nichts mehr unmöglich ist. Was auch immer die Not ist, die ein Mensch mitbringen mag, der Not wird begegnet.

Wir alle sind noch nicht angekommen, aber der Hunger ist da, dies in unserem Leben zu sehen. Da fällt nur ein Schatten auf kranke Menschen und sie werden geheilt. Wie hungrig bist du nach Gott?

7 du dich deinem Nächsten nicht entziehst?

In Vers 7 heißt es eigentlich:

  • dass du dich deinem Fleisch nicht entziehst oder
  • dass du dich nicht mehr vor deinem Fleisch versteckst

Bei jedem Fasten triffst du die Entscheidung, dich nicht mehr vor deiner Verantwortung zu drücken - du musst mit deinem Fleisch handeln. Du hörst auf, deine Sünde zu rechtfertigen und beginnst, die Macht deines Fleisches abzutöten. Gott schätzt diese, deine Entscheidung so sehr - denn sie ist Ausdruck deiner Liebe und Hingabe zu Ihm.

1 Der Geist des Herrn, HERRN, ist auf mir; denn der HERR hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen,
2 auszurufen das Gnadenjahr des HERRN und den Tag der Rache für unsern Gott, zu trösten alle Trauernden,
3 den Trauernden Zions [Frieden], ihnen Kopfschmuck statt Asche zu geben, Freudenöl statt Trauer, ein Ruhmesgewand statt eines verzagten Geistes, damit sie Terebinthen der Gerechtigkeit genannt werden, eine Pflanzung des HERRN, daß er sich [durch sie] verherrlicht.

(Jes 61, 1-3)

Jesus hat es uns vorgelebt - lasst uns ausrufen das Gnadenjahr unseres Herrn.

In Nehemia Kapitel 9 sehen wir einige Dinge, die man tun kann, während man fastet;

  • sie sonderten sich ab von allen Söhnen der Fremde
  • sie traten hin
  • sie bekannten ihre Sünden
  • man las aus dem Buch des Gesetzes des HERRN, ihres Gottes, vor, ein Viertel des Tages
  • ein [anderes] Viertel [des Tages] bekannten sie [ihre Verfehlungen] und warfen sich nieder vor dem HERRN, ihrem Gott
  • sie schrien mit lauter Stimme um Hilfe zu dem HERRN, ihrem Gott
  • sie priesen den HERRN und seinen herrlichen Namen
  • sie sagten: "Du, HERR, bist es, du allein!"
  • sie schworen, im Gesetz Gottes zu leben

Nimm dies bitte nicht als Gesetz oder Checkliste. Sei einfach offen für den Heiligen Geist. Wenn er dich an etwas erinnert, dann vergib und bitte um Vergebung. Wenn er dich ins Wort hinein führt oder in Anbetung, dann folge IHM.

Wie wichtig ist dir das Essen im Vergleich zu Gott in deinem Leben? Jesus hatte eine andere Nahrungsquelle oder nennen wir es andere Nahrungsprioritäten.

27 Und darüber kamen seine Jünger und wunderten sich, daß er mit einer Frau redete. Dennoch sagte niemand: Was suchst du? oder: Was redest du mit ihr?
28 Die Frau nun ließ ihren Wasserkrug stehen und ging weg in die Stadt und sagt zu den Leuten:
29 Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe; dieser ist doch nicht etwa der Christus?
30 Sie gingen zu der Stadt hinaus und kamen zu ihm.
31 In der Zwischenzeit baten ihn die Jünger und sprachen: Rabbi, iß!
32 Er aber sprach zu ihnen: Ich habe eine Speise zu essen, die ihr nicht kennt.
33 Da sprachen die Jünger zueinander: Hat ihm wohl jemand zu essen gebracht?
34 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, daß ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.
35 Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, und die Ernte kommt? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und schaut die Felder an, denn sie sind schon weiß zur Ernte.
36 Der da erntet, empfängt Lohn und sammelt Frucht zum ewigen Leben, damit beide, der da sät und der da erntet, sich zugleich freuen.
37 Denn hierin ist der Spruch wahr: Ein anderer ist es, der da sät, und ein anderer, der da erntet.
38 Ich habe euch gesandt zu ernten, woran ihr nicht gearbeitet habt; andere haben gearbeitet, und ihr seid in ihre Arbeit eingetreten.

(Joh 4, 27-38)

26 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich, nicht weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und gesättigt worden seid.
27 Wirket nicht [für] die Speise, die vergeht, sondern [für] die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt.
28 Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke Gottes wirken?
29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies ist das Werk Gottes, daß ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du nun für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du?
31 Unsere Väter aßen das Manna in der Wüste, wie geschrieben steht: `Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen.
32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahrhaftige Brot aus dem Himmel.
33 Denn das Brot Gottes ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt.
34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot!
35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten
.
(Joh 6 ,26 - 35)

Seine Speise war es, den Willen seines Vaters zu tun! Das Wort sagt, wir sollen fasten. Und auch wenn es scheint, dass Fasten in den modernen Gemeinden verlorengegangen ist, ist Seine Vorgabe klar und deutlich.

Fasten war nicht unüblich in der Ekklesia, der Gemeinde der Apostelgeschichte. Lasst uns diese Kraftquelle wieder aktivieren.

2 Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe!
3 Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie.

(Apg 13, 2+3)

Als sie ihnen aber in jeder Gemeinde Älteste gewählt hatten, beteten sie mit Fasten und befahlen sie dem Herrn, an den sie gläubig geworden waren.
(Apg 14, 23)

Fasten ist nichts Kurioses oder Komisches. Fasten ist auch nicht schwierig.
Fasten kann zu einem Lebensstil werden.

Kein Gott mehr für diesen oder jenen Anlass oder für besondere Gelegenheiten - Glaube ist ein Lebensstil und keine einzelnen Erlebnisse.

Gott sprach vor einiger Zeit während eines Fastens zu mir:

Es gibt einen Lebensstil des Fastens, der mir gebührt!
Es gibt einen Lebensstil des Fastens, der mir gebührt!
Es gibt einen Lebensstil des Fastens, der mir gebührt!

Die Veränderung, die mit diesem Fasten in dein Leben kommt, ist folgende:

Ich werde dich in einen Lebensstil des Fastens hinein führen. Ich werde dich leiten, bis du xyz Tage des Jahres mit Fasten verbringst. Vielleicht wirst du im ersten Jahr noch nicht in der Lage sein, dies zu tun, aber ich werde dich hinein führen.

Du wirst nicht mehr länger zu gewissen Gelegenheiten zu mir kommen und dann sagen: "Ich will jetzt Zeit damit verbringen, Dich anzubeten oder in Deinem Wort zu lesen und zu studieren." Nein, nun wirst du dir immer meiner bewusst sein. Es wird immer ein Wort bei dir sein, du bist im Gebet und betest mich an in jeglicher Situation.

Das ist das Resultat von diesem Fasten!

Wow, ich kann dir versichern, sein Wort ist wahr. Ich lebe in einer konstanten Gegenwart. Gehe ich spazieren, läuft ER neben mir. Wache ich morgens auf, ist ER schon da.

Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Ja, ich hätte nie gedacht, Jesus jemals so zu erleben. Aber es ist wahr, ER ist wahr und treu und gut.

Jesus ist der, um den es geht - egal bei welchem Thema du gerade bist.
ER ist... - mir fehlen die Worte.

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