Gebet VII - Praxistipps
Hier einige Praxistipps im Umgang mit Gebet
- Gott hat kein Ansehen der Person in Bezug auf
- Erkenntnis
- Dienst
- Ausgerüstung
- Wandel im Geist
- Du hast Zeit zum Beten. Lass Gott deinen Zeitplan machen und
setze Prioritäten richtig
- Überschätze dich nicht
Als ich mich das erste Mal hingesetzt habe, um 3 Stunden zu beten
(dies war mein Ziel), wurde recht schnell meine Zunge trocken und
ich musste mich durchkämpfen - endlich war ich sicher - die
Zeit musste um sein. Als ich also auf die Uhr schaute, stellte ich
frustriert fest, das erst 10 Minuten vergangen waren.
- Unterschätze dich nicht
Am Anfang ist es schwer, man muss sich erst an das Beten gewöhnen.
Man ist versucht aufzuhören. Wenn du dann weiter durchziehst,
bist du schwer zu stoppen. Bald kannst du nicht mehr aufhören.
Das Sprachengebet ist selbstverständlich geworden, wie das
Atmen von Luft. Du ertappst dich beim Beten, ohne dass du dich erinnern
kannst, bewusst angefangen zu haben.
Es ist fast wie eine Sucht, statt ständig beeinflusst zu sein
von Alkohol, bist du voll des Geistes und beeinflusst von Ihm (Eph
5, 18)
- Nimm dir ein Ziel
- Lass dich niemals verdammen, von niemandem - auch nicht von dir
selbst
- Genieße es, beginne Freude und Spaß dabei zu haben
- Lass dich nicht ablenken vom Ziel
Das Ziel ist nicht der Scheck, die besiegte Krankheit oder der
Erfolg im Beruf. Ziel ist es im Gebet zu bleiben und Ihn zu kennen
- Ignoriere die Angriffe des Teufels (akzeptiere keine Sorge!)
- Engpässe werden durchrast. Ziehe durch. Es ist nur das Fleisch
- Beten ist normal und alltäglich und keine heilig-heimliche
Sache. Tue es überall
Gott ist heilig - Ja!. Das Sprachengebet kommt von Ihm und ist
wunderbar. Aber es ist nicht zu heilig, um genutzt zu werden. Es
ist nicht so himmlisch, dass es hier auf der Erde nicht mehr taugt
oder nicht mehr eingesetzt werden könnte. Gott hat es dir gegeben,
damit du betest. Wann kann ich beten? Hier einige Vorschläge:
- Unter der Dusche
- Wenn man auf dem Klo sitzt
- Beim Autofahren (bitte dabei nicht die Augen schließen)
- Im Gebetsraum
- Während eines Films im Fernsehen
- In der Gemeinde mit Kundigen
- Beim Einkaufen
- Wie kann ich beten (Lautstärke)?
Wer in Sprachen redet, betet zu Gott. Ich weiß, es war und
ist "in" laut in Sprachen zu beten - Kriegsführung
oder so genannte Kriegszungen.
Nun ja, ich führe keinen Krieg mit Gott und das Gebet geht
zu Ihm.
Ich persönlich sehe keinen Sinn darin, Ihn anzubrüllen.
Das Gebet ist gleich effektiv, ob laut oder leise.
Lautstärke ist keine Autorität - noch nicht einmal, wenn
ich mit dem Teufel handle. Ob ich leise sage "Dämon fahre
aus" oder laut - das Einzige was er tun muss und wird ist ausfahren.
Leise beten schont die Stimme und es wird dir leichter fallen,
längere Zeiten im Gebet zu verbringen. (Ich möchte dir
gerne mal zuschauen, wenn du 12 Stunden am Stück in Sprachen
schreist, zumindest die 12. Stunde.)
Nun zu einem anderen Extrem. Beten ist gleich Reden. Man kann nicht
in Sprachen denken. Man kann sicher die Stimme des Heiligen Geistes
hören, wenn er zu uns spricht oder uns die Worte des Gebets
gibt, aber dann müssen wir sprechen. Gebet ist Sprache. Dies
kann jedoch sehr leise sein und wenn ich etwas übe, muss ich
noch nicht einmal groß die Lippen bewegen. Dennoch, ich spreche
immer noch.
Im Supermarkt oder beim Fernsehen will niemand einen lauten Beter
hören. Vielleicht wird sogar ein Arzt gerufen, wenn ich laut
in Sprachen betend durch die Innenstadt laufe. Zwei Dinge sind dabei
zu verstehen. Erstens, Gott ist nicht schwerhörig und hört
mich auch, wenn ich leise bete. Zweitens ist laut Kor 14 das Sprachengebet
inmitten von Unkundigen sowieso Mumpitz.
Ist es clever besonders schnell zu sprechen, dann bete ich doch
mehr? Oder wie wäre es, die Gebete auf Tonband aufzunehmen
und immer wieder abzuspielen? Gesunder Menschenverstand ist gut!
Überanstrenge deinen Körper nicht. Und für Gott reicht
es aus, das Sprachengebet einmal zu hören. Er benötigt
kein "steter Tropfen hölt den Stein". Du musst Ihn
auch nicht überzeugen, dieses Gebet zu erhören und zu
beantworten.
- Nichts ist wichtiger als die Gemeinschaft mit Gott!
(auch wenn die Seele dir 1.000 Dinge präsentiert, die du endlich
tun solltest).
 |
|
|
|
|