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Gemeinschaft I - Gemeinschaft mit JesusIch möchte über ein Stück Offenbarung schreiben, welches mein Leben bestimmt und verändert hat. Es geht um den Ursprung - unsere Gemeinschaft mit Gott -, und das Verständnis davon hat zentrale Bedeutung für all unser Tun. Mehr als 10 Jahre "Christ sein" waren in meinem Leben nötig, um dies zu erfassen und auch tatsächlich zu erleben. Es ist eine dieser Weisheiten, die man vielleicht schon mit dem Kopf verstanden, aber noch in keiner Weise mit dem Herzen erfasst und ergriffen hat. Hast du dich jemals gefragt, warum Gott den Menschen erschaffen hat? Er schuf die Erde und alle Pflanzen und die Tiere - alles war wunderbar und herrlich. Warum hat Gott Sich nicht zurückgelehnt, an dieser Stelle aufgehört und einfach nur genossen, was Er da erschaffen hatte? Was war der Grund für die Schaffung des Menschen, was war Gottes Interesse, Sein Begehren, Sein Herz? Was war das Wichtigste, was Gott auf Seinem Herzen hatte, als er den Menschen schuf und wann immer er über den Menschen nachdachte? Wir kommen der Antwort ein Stück näher, wenn wir uns folgenden Vers anschauen: Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich!(1. Mose 1, 26) Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist (uns = plural) waren in totaler Übereinstimmung darin, den Menschen zu machen, in Ihrem Bilde. Die ganze Schöpfung war bereits schön und perfekt, aber nun kam die Krönung. Gott teilte sein Bild, sein Wesen, seine Natur... mit uns. Selbst nach dem Sündenfall, im Zeitalter des Gesetzes, sagt die Bibel: 5 Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst?6 Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Elohim, mit Herrlichkeit und Pracht krönst du ihn. (Ps 8, 5-6) In manchen Bibeln steht an dieser Stelle "wenig geringer gemacht als die Engel", doch das hier benutzte Wort ist Elohim (Gott im Plural)! Schau auf Jesus und du wirst feststellen, dass er am Kreuz diesen Zustand
und diese Position wieder hergestellt hat. Wir sind Kinder Gottes -
Söhne und Töchter des Höchsten. Ich bin ein Sohn meines
Vaters, der mir willig gibt und nichts zurück hält. Ich bin
ein Freund Gottes - in seinem Bilde... (Wenn man sieht, wie viele Christen
in Selbstmitleid leben und sich minderwertig fühlen, ist dies allein
schon eine Offenbarung wert.) Lass uns einfach nachschauen, was stattfand, nachdem der Mensch da war. Hierbei legen wir unser Augenmerk nicht auf die Aufgaben (wie z. B. den Tieren Namen zu geben oder den Garten zu bewahren und zu bebauen), sondern auf die Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Schließlich wollen wir der Frage nachgehen, was auf Gottes Herz lag und immer noch liegt (denn in Ihm ist keine Veränderung noch eines Wechsels Schatten). 8 Und sie hörten die Stimme Gottes, des HERRN, der im Garten wandelte bei der Kühle des Tages.9 Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? (Auszug aus 1. Mose 3, 8 + 9) Hier sind zwei Dinge nicht geschehen: 9 Und Gott, der HERR, rief den Menschen und sprach zu ihm: Wo bist du? Gottes Sehnsucht war die Gemeinschaft mit dem Menschen - auf einer
Ebene. Die drei Personen Gottes haben einen Willen, spezifischen Charakter, Art, Stil und Aufgabe, und wir können sie unterscheiden und sie getrennt voneinander ansprechen. Genauso ist der Mensch kein reproduzierter Roboter oder Klon ohne eigene Attribute oder ein eigenes Wesen. Gott kam, wie üblich, in der Kühle des Tages in den Garten und suchte nach seinem Freund, um mit ihm Gemeinschaft zu haben, mit ihm Zeit zu verbringen, zu reden, zu lachen und ihn zu lieben. Sein Hauptinteresse ist es, bei uns zu sein!Nach dem Sündenfall und dem Getrenntsein von Gott hat Jesus am
Kreuz diese Beziehung zum Menschen wieder hergestellt. Der Geist des
Menschen ist vollkommen und neu geschaffen im Bilde Gottes. Ich war Teil einer führenden Gemeinde in unserem Land und sehr involviert in alles, was diese Gemeinde tat. Ich besuchte die Bibelschule, die häufigen Gemeindeveranstaltungen und Seminare. Bibelschüler waren zudem angehalten, drei Dienste zu übernehmen. So war ich also im Reinigungsteam der Bibelschule, Ordner in der Gemeinde und in einem evangelistischen Dienst im Gefängnisteam. Hinzu kam natürlich noch ein Ganztagsjob, um Geld zu verdienen. Meine Schlafenszeit reduzierte sich auf vier Stunden die Nacht. Mehr hatte ich nicht zur Verfügung, da ich in meiner freien Zeit auch noch Kassetten hörte, betete und im Wort las. Eines Tages hatte ich eine Gebetszeit und der Herr kam und sprach sehr deutlich zu mir: "Du bist faul und mir nicht treu!" Ich war außer mir vor Zorn, beschimpfte Gott und zählte ihm auf, was ich alles tat. Verstehe dies bitte. Gott und ich reden Klartext miteinander, offen und in normalem Deutsch. Er schätzt Ehrlichkeit und hatte so kein Problem mit meiner Beschimpfung. Dies war in dem Moment mein ehrliches Empfinden. Er hasst allerdings Lüge, wenn ich so tue als ob, oder meine Sprache christlich forme, ohne ehrlich und wahr zu sein. Seine Liebe war so stark und er erklärte mir den Unterschied zwischen Treue Ihm gegenüber und meiner Treue der Gemeinde und Menschen gegenüber. Gott treu zu sein, bedeutet Gemeinschaft mit Ihm!Gott treu zu sein, bedeutet Gemeinschaft mit Ihm! An dieser Stelle werden einige Pastoren immer ganz unruhig und streckenweise sauer. Aber ich sage euch, die Treue innerhalb der Gemeinde sollte die Treue gegenüber Gott sein! Alles andere ist Kontrolle. Wenn du Ihn liebst, hast du auch kein Problem damit, in der Gemeinde Stühle zu stellen etc.. Gemeinde (in göttlicher Qualität) kann nur da stattfinden,
wo der Mensch Gott treu ist. Nun, wenn du in dein Leben hineinschaust, was siehst du? Verstehe, es interessiert nicht, in welchem Zustand du dich gerade befindest oder wieviel Zeit ungenutzt verstrichen ist. Was zählt, ist der Kurs, den dein Leben ab jetzt nimmt. Gott ist der Gott der Gnade, er erstattet die Jahre des Fressers und die Zeit liegt in seiner Hand. Gott verändert sich nicht. Was ist auch jetzt noch auf Gottes Herzen für dich? Was steht an erster Stelle? Was, nachdem du von neuem geboren wurdest? Er möchte mit uns und bei uns sein und mit uns Gemeinschaft haben, wenn wir uns auch dafür entscheiden. Er zwingt dich und mich niemals. Adam sagte nicht: "Oh, ich muss noch alle diese Tiere benennen, ich habe doch keine Zeit." Folgen wir Ihm (Jesus) und wir werden alles andere erfüllen. Unser Bleiben in Ihm erfüllt auch alle unsere Verpflichtungen, Aufgaben, Träume etc.. Vieles wird Beiwerk. Was passiert wohl, wenn du dich ständig mit Jesus umgibst und dann auf einen Menschen mit einer Not triffst? Ich sage es dir: Der Not wird begegnet. Alle Ehre sei Gott! Diese Erkenntnis hat viel Druck von meinen Schultern genommen. Ich hatte lange Zeit kein besonderes Herz für Verlorene, aber das war o. k. - keine Verdammnis! Denn als ich Ihm folgte, baute Er in mir das Verlangen danach, Menschen gerettet zu sehen. Liebe und Gottes Erbarmen konnte ich nicht aus mir heraus produzieren. Setze deinen Fokus auf Jesus!Setze deinen Fokus auf Jesus! Setze deinen Fokus auf Jesus! Jesus ist nicht nur dazu da, aus der Tasche geholt zu werden, wenn wir evangelisieren. Jesus ist immer und bleibt das Zentrum. Dies ist eine Wahrheit, ob du sie lebst oder nicht. Wenn nicht, so entfernst du dich selbst vom Ihm und dem Besten für dein Leben und deiner Aufgabe in Gottes Reich. Er sehnt sich nach der Gemeinschaft mit dir: 5 Oder meint ihr, dass die Schrift vergeblich rede: Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ?6 Er gibt aber größere Gnade. Deshalb spricht er: Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade. (Jak 4, 5-6) Aber, was hilft dir diese Erkenntnis, wenn du nicht weißt, wie du Gemeinschaft mit Ihm haben kannst? Hier sind die drei wichtigsten Arten: 1. Gottes Liebe zu dir 2. Gottes Liebe durch dich
3. Deine Liebe zu Gott
Ich hoffe, ich konnte ein Helfer an deiner Freude sein. Nicht dass wir über euren Glauben herrschen, sondern wir
sind Mitarbeiter an eurer Freude; denn ihr steht durch den Glauben. |
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