Gemeinschaft II - Bleibe in der Gemeinschaft mit Jesus
Folgender bekannter Text aus Johannes 15 spricht zu uns. Meistens hören
wir darüber, wie man Frucht bringen soll oder, dass wir noch mehr
Frucht bringen sollen.
1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2 Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede,
die Frucht bringt, die reinigt er, daß sie mehr Frucht bringe.
3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet
habe.
4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe nicht von sich selbst
Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht,
ihr bleibt denn in mir.
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich
in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts
tun.
6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die
Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und
sie verbrennen.
7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet
ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.
8 Hierin wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und
meine Jünger werdet.
9 Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt; bleibt
in meiner Liebe.
10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben,
wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
11 Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und
eure Freude völlig werde.
12 Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, wie ich euch geliebt
habe.
(Joh 15, 1-12)
Alles scheint in unser Arbeitsdenken zu passen. Wir, die Arbeitstiere
Gottes. Gott braucht uns ja schließlich, um das Werk des Dienstes
zu tun. Wir müssen also viel Frucht bringen und erarbeiten - dies
sagt der Text doch, oder?
Selten hören wir etwas vom dem, was noch in diesem Text liegt:
"die reinigt ER, daß sie mehr Frucht bringe". Vers
6 "wirft sie ins Feuer" klingt auch ganz schön
unangenehm, da wird einem schon etwas heiß.
Ich glaube, die Betonung liegt auf einem ganz anderen Punkt. Ja, die
Bibel ist vielschichtig und gefüllt mit Gutem, aber worum geht
es hier wirklich?
1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2 Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt,
die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, daß sie
mehr Frucht bringe.
3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet
habe.
4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe
nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe
denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt
denn in mir.
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in
mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt
von mir könnt ihr nichts tun.
6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird
er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und
wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in
euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr
wollt, und es wird euch geschehen.
8 Hierin wird mein Vater verherrlicht, daß ihr viel Frucht bringt und
meine Jünger werdet.
9 Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt; bleibt
in meiner Liebe.
10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in
meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten
habe und in seiner Liebe bleibe.
11 Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und
eure Freude völlig werde.
12 Dies ist mein Gebot, daß ihr einander liebt, wie ich euch geliebt
habe.
(Joh 15, 1-12)
Es geht wieder einmal um IHN und unsere Gemeinschaft mit IHM. Dieser
Text spricht in allererster Linie zu uns darüber, in IHM zu bleiben.
(In der englischen Übersetzung steht das Wort "abide",
welches ebenfalls gut die Beziehung ausdrückt.)
Bleiben wir in Ihm? Wie oft verbringen wir Zeit mit Dingen, die so
offensichtlich nichts mit Ihm zu tun haben? Wie oft sind wir verstrickt
in unsere eigenen Aktivitäten, Vorstellungen und Absichten?
Wie oft dreht sich christliches Leben (oder auch Gemeindeleben) um
etwas anderes als um IHN? Programme, Organisation, Predigt und Gemeindebau,
ohne dass Jesus im Mittelpunkt steht? Sagen wir nur, er ist der Mittelpunkt,
oder ist er es auch wirklich?
Es ist seine Gemeinde!
16 Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus,
der Sohn des lebendigen Gottes.
17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon,
Bar Jona; denn Fleisch und Blut haben es dir nicht geoffenbart, sondern
mein Vater, der in den Himmeln ist.
18 Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde
ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.
19 Ich werde dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was
immer du auf der Erde binden wirst, wird in den Himmeln gebunden sein,
und was immer du auf der Erde lösen wirst, wird in den Himmeln gelöst
sein.
(Mt 16, 16-19)
Der Fels ist die Offenbarung von Jesus. Hierauf wird Gemeinde gebaut.
Auf Jesus und in Verbindung mit IHM.
4 Zu ihm kommend als zu einem lebendigen Stein, von Menschen zwar
verworfen, bei Gott aber auserwählt, kostbar,
5 laßt euch auch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches
Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen,
Gott wohlannehmbar durch Jesus Christus!
6 Denn es ist in der Schrift enthalten: "Siehe, ich lege in Zion einen
auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, wird nicht
zuschanden werden."
7 Euch nun, die ihr glaubt, <bedeutet er> die Kostbarkeit; für die Ungläubigen
aber <gilt>: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden",
8 und: "ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses". Da sie
nicht gehorsam sind, stoßen sie sich an dem Wort, wozu sie auch bestimmt
worden sind.
9 Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum,
eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden
dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren
Licht berufen hat;
10 die ihr einst "nicht ein Volk" wart, jetzt aber ein Volk Gottes seid;
die ihr "nicht Barmherzigkeit empfangen hattet", jetzt aber Barmherzigkeit
empfangen habt.
(1 Petr. 2, 4-10)
Hast du Gemeinschaft mit Jesus oder ist Er für dich nur ein Thema,
wenn Menschen sich bekehren sollen? Sprichst du über Heilung oder
siehst du die Striemen unseres Herrn? Redest du über Wohlstand
und Geld oder freust dich darüber, dass Jesus am Kreuz arm wurde,
damit wir reich sein können?
Unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus
und mit dem Heiligen Geist. Ich möchte dich ermutigen, Zeit mit
Gott zu verbringen, in Seinem Schoß zu sitzen und diesen wunderbaren
Ort der Gemeinschaft zu entdecken.
Sprich zu Ihm, wie dir der Mund gewachsen ist. Und sei auch still und
höre IHM zu.
Alles erfüllt sich durch unsere Beziehung zu IHM. Du machst dir
Gedanken um Frucht und Auftrag? Nochmals:
Alles erfüllt sich in unserer und durch unsere Gemeinschaft
mit IHM!