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Befreiung II - Frei von Krankheit

Wieder mal ein Streitthema. Will Gott mich heilen? Ist Heilung/Krankenheilung für jeden? Was ist mit jemandem, der nicht geheilt ist...?

Es gibt eine so große Menge an Literatur und Kassetten zu diesem Thema
(z. B. T. L. Osborn "Krankenheilung" oder Charles & Francis Hunter "Wie man Kranke heilt"), dass ich gar nicht den Anspruch habe, hier viele oder gar alle Fragen zu beantworten.

Mein Maßstab ist die Bibel, das was sie sagt gilt.
Ich trage noch eine Brille. Warum? Weil ich mit ihr derzeit besser sehe als ohne. Das ändert jedoch nichts daran, dass Jesus meine Krankheit am Kreuz getragen hat. Ich werde also nicht, nur um mich besser zu fühlen oder um besser da zu stehen, das Werk kleinreden ;-) kleinschreiben.

Man kann das Werk Jesu am Kreuz in Bezug auf Heilung eigentlich gar nicht übersehen oder antasten und auch unser Missionsauftrag, für Kranke zu beten, ist klar.

Viel zu oft stellen wir uns die Frage "Was ist, wenn nichts passiert?" doch:
Was ist, wenn etwas passiert und die Person geheilt wird?

Drei Dinge will ich tun:

1. einen Blick ganz allgemein in Gottes Werk werfen

2. unsere Aufgabe in Bezug auf Heilung klären

3. einiges ausschließen, was Druck und Verdammnis schürt

 

Zu 1 - einen Blick ganz allgemein in Gottes Werk werfen

Es folgt ein langer Text. Viele Männer und Frauen Gottes halten ihn für den wichtigsten und zentralsten Text der Bibel. Ich muss bislang beipflichten. ;-)
Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen, um den Text zu lesen!

Jesaja 52

13 Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln. Er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein.
14 Wie sich viele über dich entsetzt haben - so entstellt war sein Aussehen, mehr als das irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr als die der Menschenkinder ,
15 ebenso wird er viele Nationen besprengen; über ihn werden Könige ihren Mund schließen. Denn sie werden sehen, was ihnen nicht erzählt worden war, und was sie nicht gehört hatten, werden sie wahrnehmen.

Jesaja 53

1 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm des HERRN offenbar geworden? -
2 Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, daß wir Gefallen an ihm gefunden hätten.
3 Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet.
4 Jedoch unsere Leiden - er hat [sie] getragen, und unsere Schmerzen - er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
5 Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
6 Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen [eigenen] Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld. -
7 Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf. -
8 Aus Drangsal und Gericht wurde er hinweggenommen. Und wer wird über sein Geschlecht nachsinnen? Denn er wurde abgeschnitten vom Lande der Lebendigen. Wegen des Vergehens seines Volkes [hat] ihn Strafe [getroffen].
9 Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen [ist er gewesen] in seinem Tod, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist.
10 Doch dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird [seine] Tage verlängern. Und was dem HERRN gefällt, wird durch seine Hand gelingen.
11 Um der Mühsal seiner Seele willen wird er [Frucht] sehen, er wird sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen.
12 Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, daß er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen ließ. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan.
(Jes 52, 13-15; Jes 53, 1-12)

Er hat unsere Krankheiten, Leiden und Schmerzen getragen.

Erzähle mir nicht, dass Gott heute nicht mehr heilt. Für solch eine Lüge habe ich schon zuviel gesehen und erlebt, wie Gott aktuell Menschen heilt. Mehr als dieses Stück Wort Gottes brauchen wir an dieser Stelle nicht. Setze dich mit dieser Wahrheit aus Gottes Wort auseinander. Ist dies wahr oder nicht?

Wenn ja, müssen wir lernen, IHM zu glauben und unsere Heilung zu empfangen. Zuallererst müssen wir aufhören, an Seinem Wort zu zweifeln und es zu verdrehen, aufhören andere mit unserem Zweifel und Unglauben zu infizieren. Wir können anfangen, Ihn als unseren guten und liebenden Vater zu sehen. Wenn wir IHN endlich sehen, wie ER wirklich ist, sind unsere Probleme gelöst. Bleiben wir also bei der Wahrheit.

Wenn nein, was willst du noch hier auf den Seiten. Ist eine Aussage Gottes unwahr, was ist dann mit dem Rest? Was glaubst du überhaupt? Du bastelst dir deinen eigenen Gott zurecht. Ich kann dich nur herausfordern - glaube Ihm ganz!

 

Zu 2 - unsere Aufgabe in Bezug auf Heilung klären

Unsere Aufgabe ist es, für Kranke zu beten. Aus der Ferne oder persönlich. Wir brauchen nicht zu warten, dass Jesus nochmals aus dem Himmel steigt, um dies für uns zu tun.

17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden,
18 werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
(MK 16, 17-18)

Mein erster Dämon:

Nach einer Predigt zu diesem Thema wurde mir klar, es ist mein Job Dämonen auszutreiben. Ich beschloss, offen für Gott zu sein und Seinem Impuls folge zu leisten.

Ich sagte dem Herrn, ich bin bereit, Dämonen auszutreiben. In einer Versammlung begann plötzlich eine Frau zu schreien, um sich zu schlagen und wild auf dem Boden herum zu hüpfen.

Der Herr sprach, das ist deine Gelegenheit.

Ich ging zu ihr hin, wo bereits zwei Personen beteten. Die eine sagte: Herr, Jesus, treibe den Dämon aus ihr aus. Komm, heile sie, hab Erbarmen!
Ich dachte mir, Herr, das ist nicht richtig. Es wird nichts passieren.

Die zweite Person sprach sich die ganze Zeit Mut zu und hätte es wahrscheinlich zwei Stunden fortgesetzt, wenn nichts passiert wäre. "Herr, wir wissen, dass du der Sieger bist. Teufel, du musst dich beugen. Gott ist gut, aber du bist der Lügner, von Anfang an..."
Ich dachte mir, es wird nichts passieren, und das stimmte auch.
Ich sprach: "Im Namen Jesu, ihr unreinen Geister fahrt aus." Die Frau hörte sofort auf zu schreien und ging normal auf ihren Platz zurück.

Es ist unsere Aufgabe, zu beten und die Hände aufzulegen und unseren Glauben einzusetzen. Es ist Seine (Gottes) Aufgabe, zu heilen. Dies hat er, wie schon gesehen, bereits gemacht und für die Manifestation im natürlichen Bereich ist Er zuständig.

Dies ist eine gute Arbeitsteilung. Ich kann und muss niemanden heilen. Ich muss nichts produzieren. Ich muss auch nichts begründen, wenn z. B jemand nicht sofort aufspringt und geheilt ist. Ich kenne nicht immer den Ratschluss Gottes, aber ich weiß, dass Er für jeden gestorben ist.

Noch dazu muss ich verstehen, dass es einen Unterschied zwischen Wundern und Heilung gibt.

Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!
(Mt 10,8)

Was haben wir empfangen? Die Antwort: Jesus.


Mein Vater ist kürzlich verstorben. Ich war dort, an seinem Sterbebett, und habe für ihn gebetet. Was hast du gebetet?

Zum Einen habe ich dafür gebetet, dass er endlich Jesus annimmt und habe nicht erlaubt, dass er stirbt, bevor dies geschehen ist.
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Zum Anderen habe ich dafür gebetet, dass Heilung stattfindet.

Allen Fakten nach hat der alte Mann noch die Entscheidung für Jesus getroffen und ist anschließend friedlich eingeschlafen. Das ist wunderbar. Ich freue mich darauf, meine Ewigkeit mit ihm zu verbringen. Er war und ist ein klasse Papa.

Warum ist er nicht geheilt worden? Ich will ehrlich sein, ganz genau weiß ich es nicht. Ich lerne Tag für Tag, IHM mehr zu vertrauen und habe erst zu einem Teil verstanden, wie liebevoll und gut Jesus ist.

Alles was ich sagen kann ist, dass die ganze Zeit dennoch ein übernatürlicher Frieden in mir und auch in meiner Frau war.


Dieses Erlebnis ändert nichts an der Tatsache, dass Jesus der Heiler ist und uns heilen will.

Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden
(Jak 5, 15)


Ich arbeitete einmal in einer psychiatrischen Klinik. Es gab eine alte Frau, sie war gut siebzig Jahre alt und lag im Sterben. Die Ärzte und das Pflegepersonal gaben schon Wetten darauf ab, wann sie wohl sterben würde (ich weiß, das ist makaber, aber so war es dort). Die übereinstimmende Meinung war, sie würde den nächsten Tag nicht erleben.

Ich wusste nicht viel, hatte aber gerade von dem Gott der heilt gehört. Als ich in ihr Zimmer kam, saß sie schweißgebadet in ihrem Bett und schrie: "Es ist so heiß hier, geht weg von mir ihr Bestien, lasst mich in Ruhe, ich will nicht mitgehen." Mir war klar, von welchem Ort sie sprach.

Ich legte ihr kurz die Hände auf und sagte "Sei geheilt!". Dann verließ ich fluchtartig den Raum.

Zwei Tage später kam ich wieder zum Dienst und ging direkt in ihr Zimmer, es war leer. Ich war enttäuscht, sie war wohl gestorben, so wie es jeder vorhergesagt hatte.

Doch plötzlich hörte ich ihre Stimme aus dem Frühstückssaal. Sie war guter Dinge und wurde noch am gleichen Tag in ein Altersheim verlegt.


Tue deinen Teil - ER tut Seinen Teil.


Inmitten einer schweren Darmgrippe kam mir ein kühner Gedanke.

Ich hatte bereits einen halben Tag damit verbracht, auf dem Klo zu sitzen. Kreidebleich, mit Kopf- und Gliederschmerzen bestückt, musste ich alle 10 Minuten (dies ist keine Übertreibung) auf die Toilette. Essen konnte und wollte ich nichts. Mittlerweile war es 4 Uhr nachts und meine Kräfte waren am Ende. Selten habe ich mich so elend gefühlt.

Was passiert hier eigentlich? Jesus hat doch bereits meine Krankheit getragen.

Als Er am Kreuz hing, hatte Er eine schwere Darmgrippe, damit ich jetzt keine mehr haben muss. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Ich betete "In Jesu Namen befehle ich diesem Körper geheilt zu sein!", dann ging ich ins Bett. Es ging mir noch nicht besser, aber zu meiner Überraschung konnte ich schlafen.

Am Morgen fühlte ich mich immer noch schlecht, blieb aber bei meiner Entscheidung, geheilt zu sein. Also verdrückte ich mittags eine meinem Zustand angemessene Kost. Ich aß gegrillte Haxe mit Sauerkraut und Püree. Kurz danach fühlte ich mich super, ich war geheilt.

Die Kraft ist nicht in der Schweinehaxe, die Kraft ist im Glauben an Jesus.

Es ist nie zu spät, den Glauben einzusetzen.

Heilung geschieht über einen (kurzen) Zeitraum. Akzeptiere nicht immer nur Wunder (eine Sekunde krank, die nächste Sekunde geheilt). Glauben mit Ausharren erlangt die Verheißung.

 

Zu 3 - einiges ausschließen, was Druck und Verdammnis schürt

An die letzte Aussage können wir direkt anknüpfen. Heilung ist ein Prozess.
Setze deinen Glauben ein. Vielleicht kannst du nicht im Glauben deine Brille wegschmeißen, aber du kannst dafür glauben, dass bei der nächsten Untersuchung beim Augenarzt deine Werte besser geworden sind.

Bau deinen Glauben, dein Vertrauen in Gott, auf und gib dir Zeit. In Glaubenskreisen mag es eine Schande sein, krank zu sein, aber nicht bei IHM - Er wartet geduldig und liebt dich.

Es ist gut, ehrlich zu sein! Ich war einmal in einer Glaubensgemeinde. Niemand traute sich, wenn er gefragt wurde wie es ihm geht, ehrlich zu sagen "es geht mir schlecht". Man war der Ansicht, man müsste stets im Glauben sprechen. So hörte man oft "mir geht es gut, in Jesu Namen". Einige der Christen waren und wurden krank, einer wurde in die Psychiatrie eingewiesen, eine nahm sich das Leben, stets mit einem "es geht mir gut, in Jesu Namen" auf den Lippen.

Was für ein krankes Glaubenssystem!


Wir müssen folgendes unterscheiden:

Bekenntnis zum Glauben (um Glauben zu erhalten)

Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi
(Röm 10, 17)

Der Glaube kommt aus dem Wort Gottes. Genauer gesagt, aus dem Hören des Wortes Gottes, noch genauer gesagt, aus dem stetigen Hören des Wortes Gottes. Damit sind wir dann dem griechischen Text am nächsten.

Ein Bekenntnis um Glauben zu erhalten ist also, das Wort Gottes zu sprechen. Hierbei geht es um das reine Wort Gottes, nicht um Meinungen oder Vermutungen.

Habe ich also starke Knieschmerzen, ist die richtige Taktik nicht die Verdrängung "Ich habe keine Schmerzen. Au! Ich habe keine Schmerzen, in Jesu Namen. Aua!", sondern sich mit dem Wort zu füllen:

der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.
(1. Petr 2, 24)

denn ich bin der HERR, der dich heilt
(2. Mose 15, 26)

Der Glaube wird aufgebaut, bis du dann im Glauben sprechen kannst.

 

Bekenntnis des Glaubens

Du hast Glauben, um Lebensumstände zu verändern.

Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, daß geschieht, was er sagt, dem wird es werden.
(Mk 11, 23)

Hier fragst du dich nicht mehr, ob etwas stattfinden wird. Du hoffst nicht!

1 Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.

6 Ohne Glauben aber ist es unmöglich, <ihm> wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird.
(Hebr 11, 1+6)

"Bewährung eures Glaubens" bedeutet, dabei zu bleiben, Gottes Wort an erste Stelle zu setzen und als die Wahrheit zu akzeptieren. Sich mit Seinem Wort zu füllen, ein Täter des Wortes zu sein. Und die erste Tat nach dem Hören des Wortes ist, es wieder oder erneut zu hören, denn der Glaube kommt aus dem stetigen Hören des Wortes Gottes.

Dies produziert Ausharren und beide zusammen sind unschlagbar und werden dich ans Ziel bringen.

2 Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet,
3 indem ihr erkennt, daß die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.
4 Das Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollendet seid und in nichts Mangel habt.
(Jak 1, 2-4)

Wie lange dauert es, bis ich glaube?
Wie lange dauert es, bis ich die Gebetserhörung in Händen halte?

Tue, was du tun kannst und zu tun weißt, um dich in Gott hinein zu begeben und Glauben aufzubauen. Die Zeit, die es in deinem Leben braucht, braucht es nun einmal. Der Heilige Geist ist auf deiner Seite und bei dir!

Wir lieben es, Zeitpunkte zu setzen. Oft versuchen Christen, Gott eine "Deadline" zu setzen. Aus irgendeinem Grund denkt man, Gott damit besonders motivieren zu können oder zu müssen; oft sind wir dabei so verblendet, dass wir glauben, Gott zwingen zu können, bis zu dem von uns festgesetzten Termin zu handeln.

ER ist doch gar nicht unser Problem. Seine Natur ist es, zu geben, Sein Interesse, das Beste in unserem Leben zu sehen und die Bibel sagt, Gott hält nichts zurück.

Wir sollten aufhören, zu glauben, dass Gott für unsere bestimmte Not immer noch etwas tun müsste - es ist unnötig, dass Jesus "für die Schwere" unseres Problems nochmals an das Kreuz gehen muss. Jesus hat bereits alles getan, damit wir in Nichts Mangel haben! Das schließt auch Hilfe für das größte Problem ein!

Unsere Not scheint uns manchesmal Zeitpunkte zu diktieren, wenn zum Beispiel ein OP-Termin ansteht.

Gott zielt seit jeher ab auf ein Leben mit Ihm, einen Lebensstil und immer stattfindende Gemeinschaft.

Dies bedeutet, wir bauen nicht erst unseren Glauben auf, wenn die Not vor der Türe steht, sondern glauben mehr und mehr Ihm aus unserer Beziehung heraus. Jetzt werden wir nicht mehr so oft überrascht, sondern handeln, wenn Probleme auftreten, bereits im Glauben und ziehen einfach erfolgreich durch diese hindurch.

Dieses Leben eines Überwinders anzustreben ist es wert! Du magst derzeit noch eine kleine Schlacht verlieren, aber nur so gewinnst du den Krieg.

Bei allem, was du tust, lass dich niemals verdammen oder unter Druck setzen. Ich versichere dir, Gott hat niemals etwas mit Verdammnis zu tun.

Befreiung I - Frei von Verdammnis
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Demut - Frei von Ich-Bezogenheit und Selbstsucht