Themen:

Vergebung I

Wir wollen uns mit den 3 Arten von Sünde beschäftigen, die es gibt:

  • Sündennatur
  • Bewusste Sünden
  • Unbewusste Sünden

Ohne Sünde bräuchten wir keine Vergebung.

Die Sündennatur ist das Getrennt-Sein von Gott, sprich, ein Mensch ohne eine Beziehung zu Gott. Hast du bereits eine persönliche Entscheidung für Jesus getroffen? Weißt du, dass Jesus dir deine Sünde vergeben hat, um eine Beziehung zu dir zu haben? Falls nicht, ermutige ich dich, auf der Seite
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Bewusste Sünden sind all die Sünden, die uns bewusst geworden sind. Einige nennen es ist das Gewissen, andere sagen, der Heilige Geist macht sie uns bewusst und zeigt sie uns. Wichtig ist, dass wir in dem Moment, da uns eine Sünde bewusst wird, mit ihr handeln können und sollen.

Unbewusste Sünden sind all die Sünden, die wir tun, ohne ein Bewusstsein dafür zu haben, dass es Sünde ist. Etwas war nicht gut oder wir sind nicht im Glauben, doch wir haben von all dem nichts mitbekommen. Die Bibel sagt:

Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde.
(Röm 14, 23)

Vergebung ist etwas Wunderbares. Man wird frei für Gottes Gnade. Oft ist Unvergebenheit und Bitterkeit auch die Ursache für körperliche Leiden. Vergibt man, verschwindet auch die Krankheit. Jesus hat uns auch in diesem Bereich rundum versorgt.

Kapitel 1
5 Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: daß Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist.
6 Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
7 Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.
8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Kapitel 2
1 Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
2 Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.
(1. Joh 1, 5 - 2, 2)

8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

Dieser Vers spricht über die Sündennatur. Jeder Mensch ist zunächst getrennt von Gott und benötigt das Erlösungswerk Jesu.

7 ...das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde.

Sein Blut reinigt uns von jeder Sünde. Sein Blut reinigt uns "automatisch" von allen unbewussten Sünden. Es ist gut, dass wir nicht unter unseren unbewussten Sünden und deren Folgen zu leiden haben.

Das ist Klasse, egal, mit welcher Form von Sünde wir es auch zu tun haben, SEIN Blut hat die Lösung.

Es gibt eine sonderbare Tendenz im Leib Christi, nach verborgenen Dingen im Leben eines Christen zu suchen und zu graben. Man hört in diesem Zusammenhang von Generationenflüchen, Dingen in der Kindheit oder sogar von Schäden, die während der Zeit im Mutterleib entstanden.

Gott und ich, wir halten nichts von dieser Wühlmaustaktik. Oft genug geschieht alles unter dem Deckmantel von biblischer Seelsorge. Man gräbt in den Emotionen von Menschen herum, anstatt wirklich geistlich zu helfen.

Ich persönlich bin Fan von folgender Lebensart: Zu lernen, Seine Stimme zu hören, und wenn Er mir etwas zeigt (und nur wenn Gottes Geist dies tut), schnell zum Thron der Gnade zu gehen und es in Ordnung zu bringen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob etwas 1 Minute oder 20 Jahre her ist.

Damit sind wir auch schon bei der Vergebung, mit der wir es am meisten zu tun haben.

9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.

Hier geht es um unsere bewussten Sünden. Mit diesen sollten wir (schnell) handeln. Was ist zu tun?

Solange wir diese mit uns herumtragen, erhält der Teufel eine Möglichkeit, uns in einem gewissen Rahmen zu peinigen und uns Schaden zuzufügen. Er klagt uns vor Gott an und Gott kann nicht sagen "seine Weste ist weiß", da wir ja noch nicht bei Ihm waren und diese Sünde bekannt haben. Erst dann reinigt das Blut Jesu uns von der Schuld und der Ankläger erhält z. B. folgende Antwort von Gott:

"Ich finde keinen Eintrag, es ist keine Sünde da - seine Weste ist rein."

Lass uns einige Schriftstellen anschauen:

Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes und die Macht seines Christus gekommen; denn <hinab>geworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.
(Offb 12, 10)

Diese Stelle beschreibt die Arbeit des Widersachers - der Verkläger der Brüder.

1 Und er ließ mich den Hohenpriester Joschua sehen, der vor dem Engel des HERRN [Jesus] stand; und der Satan stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen.
2 Und der HERR [Jesus] sprach zum Satan: Der HERR [Gott der Vater]wird dich bedrohen, Satan! Ja, der HERR, der Jerusalem erwählt hat, bedroht dich! Ist dieser nicht ein Holzscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist?
3 Und Joschua war mit schmutzigen Kleidern bekleidet und stand vor dem Engel.
4 Und der Engel antwortete und sprach zu denen, die vor ihm standen: Nehmt ihm die schmutzigen Kleider ab! Und zu ihm sprach er: Siehe, ich habe deine Schuld von dir weggenommen und bekleide dich mit Feierkleidern.
5 Und ich sprach: Man setze einen reinen Kopfbund auf sein Haupt! Und sie setzten den reinen Kopfbund auf sein Haupt und zogen ihm <reine> Kleider an; und der Engel des HERRN stand <dabei>.
6 Und der Engel des HERRN bezeugte dem Joschua:
7 So spricht der HERR der Heerscharen: Wenn du auf meinen Wegen gehen und wenn du meine Anordnungen befolgen wirst, dann sollst du sowohl mein Haus richten als auch meine Vorhöfe beaufsichtigen; und ich werde dir Zutritt geben unter diesen, die hier stehen.
(Sach 3, 1-7)

6 Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor dem HERRN einzufinden. Und auch der Satan kam in ihrer Mitte.
7 Und der HERR sprach zum Satan: Woher kommst du? Und der Satan antwortete dem HERRN und sagte: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandern auf ihr.
8 Und der HERR sprach zum Satan: Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es gibt keinen wie ihn auf Erden - ein Mann, so rechtschaffen und redlich, der Gott fürchtet und das Böse meidet!
9 Und der Satan antwortete dem HERRN und sagte: Ist Hiob <etwa> umsonst so gottesfürchtig?
10 Hast du selbst nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, rings umhegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Besitz hat sich im Land ausgebreitet.
11 Strecke jedoch nur einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er dir nicht ins Angesicht flucht!
12 Da sprach der HERR zum Satan: Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand. Nur gegen ihn <selbst> strecke deine Hand nicht aus! Und der Satan ging vom Angesicht des HERRN fort.

(Hiob 1, 6-12)

Hiob war kein armer Schlucker, er ging aus den Anfechtungen doppelt so reich und gesegnet hervor.

Nochmals, was ist zu tun?

Wenn dir eine Sünde bewusst wird, geh zu Gott und bekenne deine Schuld.

9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.
(1. Joh 1, 9)

Es steht hier noch nicht einmal, dass du Gott um Vergebung bitten sollst. Hier steht bekennen.

"Herr, ich habe XYZ getan, reinige mich durch dein Blut von dieser Ungerechtigkeit" wäre z. B. ein Spitzengebet.

Dieses Gebet braucht keine Vorbereitung oder geistlich klingende Floskeln. Du kannst schnell und unverzüglich zu Gott gehen und damit dem Teufel keine Chance zur Anklage lassen.

Wie sieht es mit Verdammnis aus (wenn man nicht schnell war) oder mit den anderen Personen, die vielleicht beteiligt waren?
Lies dazu folgenden Text Text über Verdammnis

Gott ist gut. Ich liebe den Text eines Liedes:

And when I come to seek Your Face, I find Mercy and Grace.
(Und wenn ich Dein Angesicht suche, finde ich Barmherzigkeit und Gnade.)

14 Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die Himmel gegangen ist, Jesus, den Sohn Gottes, so laßt uns das Bekenntnis festhalten!
15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem in gleicher Weise <wie wir> versucht worden ist, <doch> ohne Sünde.
16 Laßt uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe!
(Hebr 4, 14-16)

Übe dich darin, so schnell wie möglich vor Gottes Thron zu kommen und Gemeinschaft mit Ihm zu haben, mit Ihm zu reden und wenn nötig deine Sünden zu bekennen.

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Vergebung II - Schaffe einen Paulus!