Themen:

Wohlstand

 
I - Einführung
II - Bekenntnisse
Gary Carpenter: Wohlstand
Dave Roberson: Anbetung besiegt 
              Armut Dave Roberson: Anbetung besiegt Armut

Wohlstand I - Einführung

Zu Wohlstand/Finanzen gibt es sehr viel zu sagen, denn...

...es ist eines von den Themen, bei denen viel falsche Lehre kursiert und verbreitet wird. Geld hat für viele von uns einen hohen Stellenwert, ganz nach dem Motto "Geld allein macht nicht glücklich - kein Geld macht unglücklich".

Wir werden das Thema auf dieser Website weiter ausbauen und auch darüber reden:

  • warum im neuen Testament nichts mehr über Zehnten steht
  • wie wir geben sollten und wohin
  • wie wir zu Wohlstand kommen (Gottes Weg!) und ob wir das Geld dann für das dritte Haus oder das vierte Auto brauchen.

Freue dich nicht zu früh, denn wir kommen nicht zu dem Schluss, dass wir nicht mehr oder deutlich weniger geben sollten ;-)

Unser ganzes Leben gehört IHM!

Wir beginnen zunächst nur mit einem Lehrtext, der anregen und neugierig machen soll.

Für alle, die der englischen Sprache mächtig sind, empfehlen wir die Website von Gary Carpenter. (Das beste Futter zu diesem Thema, was ich kenne!) Dort werdet ihr in der Sektion "Teaching" fündig.

Wie werden mehr und mehr Lehrtexte von Gary ins Deutsche übersetzen und hier in der Rubrik anbieten!

Ebenfalls bieten wir eine kostenlose CD von Gary Carpenter mit 5 kompletten Predigtserien zum Thema "Finanzen/Versorgung/
Wohlstand" als mp3-Dateien an. Kostenlose Predigtcd!

Warum bin ich finanziell gesegnet?

Wenn man sich in der christlichen Szene umschaut, könnte man zu folgender Ansicht kommen.

  • Ich bin nur dann finanziell gesegnet, wenn ich Zehnten gebe.
  • Nur wenn ich mehr Geld gebe, kann Gott mich mehr segnen.

Dies ist in keinster Weise so!

Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, daß er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich werdet
(2. Kor 8, 9)

Wir können uns hier nichts verdienen oder erarbeiten. Durch Seine Gnade ist es so! Wir haben es also mit unverdienter Gunst zu tun und nicht mit unseren Werken.

Wo ist dies geschehen? Am Kreuz. Jesus wurde arm, damit wir reich sein können.

Genauso, wie Jesus alle unsere Krankheiten getragen hat, damit wir sie nicht mehr tragen müssen, wurde er arm, damit wir reich sein können.

Er trug unsere Sünde und wurde für uns zur Sünde gemacht - damit wir Gottes Gerechtigkeit sein können, Kinder Gottes, errettet und in Gemeinschaft mit Ihm.

Werde ich nun errettet, weil ich gute Dinge tue und in der Gemeinde treu bin und anderen Menschen vergebe?
Packt Gott eines Tages die große Waage aus und legt alle guten Werke auf die eine Seite und die schlechten, leeren Werke auf die andere. Wir sitzen vor IHM und hoffen, dass die Waage sich auf der Seite mit den guten Werken senkt. Denn nur dann kommen wir in den Himmel?
Nein!

8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es;
9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

(Eph 2, 8-9)

Schön wieder Gnade. Gewöhne dich besser daran. Dies ist ein sehr gutes Prüfmittel. Geschieht etwas aus Gnade, zur Ehre Gottes und hat Bestand oder geschieht es aus Werken, zu deiner Ehre und ist fruchtleer.

Das Recht, finanziell gesegnet zu sein, habe ich aus Gnade, weil Jesus am Kreuz für mich gestorben ist arm wurde, damit es mir wohlgeht!
Wohlstand ist Teil des Erlösungswerkes Jesu.

Einige spannende Fragen, die unser Verständnis noch verbessern sollen:

Kann ein Mensch errettet werden, der lügt?

Ein Christ beschimpft seine Frau. Noch bevor er um Vergebung bittet, erfasst ihn ein Bus auf der Straße und der Christ stirbt. Landet er im Himmel?

Ein Christ hat die letzten 5 Jahre nicht seinen Zehnten gegeben. Kann und darf er dennoch finanziell gesegnet sein?

Die Antwort auf all diese Fragen ist: JA!

Ich bin errettet aufgrund meiner Entscheidung für Jesus, nicht aufgrund von Werken.

Ich bin finanziell gesegnet, denn ich bin ein Kind Gottes. Der Gott aller Reichtümer ist mein Vater! Ich habe Anteil am Besitz meines Vaters, nicht durch meine Werke, sondern durch meine Beziehung zu IHM. Ich bin sein Sohn.

Ich will nicht unsere Werke schlecht machen, wenn wir Geld in die Gemeinde geben oder uns eine bessere Arbeit suchen und uns weiterbilden, um mehr zu verdienen. Gott segnet dies alles, denn ein Glaube ohne Werke ist tot.

So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.
(Jak 3, 17)

Das Fundament unseres Wohlstandes ist unsere Sohnschaft durch das, was Jesus am Kreuz für uns gemacht hat. Mit unserem Fleiß, der Verbesserung unserer Fähigkeiten und Ausbildung (sprich Arbeit) und unserer Großzügigkeit (sprich unserem Geben) vergrößern wir den Raum, den ER in uns haben kann.

24 Da ist einer, der ausstreut, und er bekommt immer mehr, und einer, der mehr spart, als recht ist, [und es gereicht ihm] nur zum Mangel.
25 Wer gern wohltut, wird reichlich gesättigt, und wer [andere] tränkt, wird auch selbst getränkt.
(Spr. 11, 24+25)

Wieso sollte ich auch nicht geben, bin ich doch Erbe meines Vaters.

1 Ich sage aber: solange der Erbe unmündig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, obwohl er Herr über alles ist;
2 sondern er ist unter Vormündern und Verwaltern bis zu der vom Vater festgesetzten Frist.
3 So waren auch wir, als wir Unmündige waren, unter die Elemente der Welt versklavt;
4 als aber die Fülle der Zeit kam, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter Gesetz,
5 damit er die loskaufte, [die] unter Gesetz [waren], damit wir die Sohnschaft empfingen.
6 Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: Abba, Vater!
7 Also bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; wenn aber Sohn, so auch Erbe durch Gott.
(Gal 4, 1-7)

Je mehr Seine Natur in uns regiert, desto mehr regiert auch der Wohlstand, mit dem er uns beschenkt hat.

Doch bitte verstehe! Gott ist dein VATER und du bist Sein Kind.
Beziehung ist der Schlüssel - Jesus ist das Zentrum.

Egal, welches Thema wir betrachten, vielleicht kannst du es nach einigen Seiten schon nicht mehr hören / lesen, aber Jesus ist "the one and only" - es geht um IHN.

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